Mitgliederversammlung: für mehr „V“ im AFC

2016-06-15 IMG_1764Was sind 11 Personen mit drei Getränkekisten vor rot-weiß-schwarzer Kulisse? Eine feiernde Fußballmannschaft? Nein! Es sind die wenigen Volleyballer von Altona 93, die am vergangenen Mittwoch den Weg zur Mitgliederversammlung im Vereinsheim gefunden haben. Die Volleyballabteilung des Altonaer Fußball-Clubs von 1893 e.V. zählt etwa 100 Mitglieder und bildet damit die zweitgrößte Sparte im Verein – doch das merkt man leider nicht immer.

„Volleyball im AFC bedeutet Spaß an gemeinsamer Freizeitgestaltung, Zusammengehörigkeit und freundliches Miteinander auch nach dem Training“ – so steht es seit vielen Jahren im offiziellen Flyer. Das ist im Prinzip auch noch richtig, aber in letzter Zeit haben wir Volleyballer uns leider immer mehr auf unsere jeweilige Mannschaft bzw. Trainingsgruppe konzentriert und es gab immer weniger Austausch zwischen den Bereichen Damen, Herren und Hobby-Mixed.

Über den Zusammenhalt und die Frage, wie man ihn wieder stärken kann, wurde dann auch am Mittwoch angeregt diskutiert. Mit drei konkreten Ergebnissen:

  1. Wir wollen unbedingt das ausgefallene Frühsommerturnier nachholen! Als Termin ist der 15. Oktober angedacht.
  2. Es soll wieder einen regelmäßigen Termin geben, an dem Damen, Herren und Mixed-Leute miteinander in der Museumstraße spielen.
  3. Aller guten Dinge sind drei – Nach der ersten Terminänderung (20. August > 4. September) wird das Beachvolleyballturnier nun, wenn alles klappt, am 28. August stattfinden, sodass auch die Herren, die am 4.9. wohl ins Trainingslager fahren, daran teilnehmen können.

Weitere Informationen folgen per Mail. Wer nicht im Verteiler ist und demnach auch das Protokoll der Mitgliederversammlung nicht bekommen hat, meldet sich bitte bei Nina.

Und nicht vergessen: Am 19. Juli findet unsere Vereinsmeisterschaft mit anschließender Feier im Café BERGTAGS statt! Wir freuen uns auf euch :)

Frühsommerturnier fällt aus

Das für diesen Samstag (18. Juni) geplante Frühsommerturnier muss leider augrund mangelnder Beteiligung ausfallen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Der Abteilungsvorstand gibt sich Mühe, einen neuen Termin zu finden und hofft sehr, dass sich dann ein paar mehr Teams anmelden!

Die Wenschis stehen im Regen

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Die Zwischenrunde des Hansepokals fand für uns am 29. Mai in Schenefeld statt. Der Spieltag stand schon im Vorfeld unter keinem guten Stern, denn Eric und Falk fielen verletzungsbedingt aus und Momme war nicht in Hamburg.

Unsere Hoffnungen auf einen möglichen Einzug in die Endrunde hielten sich schon im Voraus in Grenzen – völlig zu Unrecht. Es wäre auf jeden Fall mehr möglich gewesen.
Die Startaufstellung war schnell gemacht, denn wir hatten genau 6 Spieler: Julia, Nina, Ute, Claus, Rik-Jan und Micha.

Das erste Spiel verloren wir knapp und unnötigerweise. Es war noch Luft nach oben, aber uns fehlte der nötige Druck im Angriff und in manchen Situationen etwas mehr Initiative und Entschlossenheit, den Ball zu spielen, der stattdessen einfach auf dem Boden landete – wie immer getreu dem Motto: Nimm du ihn, ich hab ihn sicher.

Im zweiten Spiel ging es um den Einzug ins Finale. Wir unterlagen zwar in beiden Sätzen deutlicher als im ersten Spiel, aber auch hier wäre mehr drin gewesen. In der Hoffnungsrunde hatten wir es mit stärkeren Mannschaften zu tun gehabt und konnten uns trotzdem behaupten. Damals waren natürlich mehr starke Angreifer und auch unser Joker am Start – auf deren Fehlen allein lässt sich unser Scheitern aber nicht reduzieren.

Leider mussten wir diesmal auch auf unsere gewohnte Fangemeinde verzichten. Unser Glücksbringer Claudia war diesmal nicht dabei und bedauerlicherweise auch nicht die Wenschis, die verletzungsbedingt passen mussten. Vielleicht hätte uns ein wenig Unterstützung zum Sieg pushen können. Ebenso hatten wir diesmal auch keinen Coach auf der Bank.

Es gibt aber auch etwas Positives zu berichten. Durch das frühe Ausscheiden blieb uns diesmal ein langer Aufenthalt in der Halle erspart und wir konnten schnell zum Italiener in Ottensen fahren und uns den Frust von der Seele essen und trinken. Und: Wir hatten trotz allem ein bisschen Spaß! (Anm. d. Red.)

Im Mittelfeld beim SC Hamburg Mitte

Nina.u.die7Zwerge - 1Bei strahlendem Sonnenschein und gefühlten 30 Grad fanden sich am Sonntag ein paar Damen und Herren vom AFC in der Turnhalle Thedestraße ein zum 34. Mixed-Turnier des SC Hamburg Mitte ein.

Unter dem Namen „Nina und die 7 Zwerge“ stand folgende Formation auf dem Feld: Julia und Katrin von den 1. Damen griffen über Außen an, die Herren Christian, Georg, Jonas und Steffen wechselten munter zwischen den Positionen Mitte, Außen und Diagonal (und anfangs auch noch Zuspiel) hin und her, Artur stellte und verteidigte kurzzeitig als Libero und Nina, die sich gleich beim Einspielen verletzt hatte, guckte sich das Geschehen erstmal gemeinsam mit Paula vom Spielfeldrand an und unterstützte Artur später im Zuspiel.

Gespielt wurde in zwei Gruppen à 5 Mannschaften und, zumindest in der Gruppenphase, in zwei Sätzen bis 20 Punkte. Die ersten beiden Begegnungen gestalteten sich leicht chaotisch und dementsprechend wenig erfolgreich – was sicher nicht zuletzt dem Umstand geschuldet war, dass wir in dieser Konstellation noch nie zusammen gespielt hatten und es eine Weile dauerte, die bestmögliche Aufstellung zu finden.

Das beste Rezept war dann, wie so oft, eine einfache Spielweise ohne viel Schnickschnack. In Spiel Nr. 3 gaben wir das Läufersystem zugunsten einer 4-2-Spielweise auf und errungen prompt den ersten Sieg des Tages. Im anschließenden Match gegen eine Nachwuchs-Mannschaft aus Buchholz mit vier (statt zwei!) weiblichen Spielern sanken zwar die spielerischen Anforderungen, aber nicht unsere Motivation und wir nutzten die Gelegenheit, um uns einzugrooven und für eine Weile auch mit drei Frauen zu spielen.

Nach einer Niederlage, einem 1:1 und zwei Siegen waren wir schließlich Gruppendritter und traten im Platzierungsspiel um Platz 5 gegen die Volley Tigers aus Wentorf an. Der erste Satz begann spannend, schnell zeichnete sich aber unsere Führung ab und wir gewannen schon den ersten Satz sehr deutlich. Im zweiten Satz kam von den Gegnern immer weniger zurück, sodass wir recht ungestört unser Ding durchziehen konnten, was ungefähr gleichbedeutend war mit: Die Mitte haut drauf und wenn das nicht klappt, stehen Christian oder Jonas auf der 1 bereit. Aber auch Julia und Katrin legten eine überzeugende Schlagkraft an den Tag, sodass Artur und Nina eigentlich nur gute Angriffsoptionen hatten. An dieser Stelle sei noch ein Ball besonders erwähnt, den Steffen mit links ins gegenerische Feld donnerte, den der linienrichterlose Schiri aber leider nicht sah und wiederholen ließ. Aber egal – wir alle wissen es ja besser 😉

Nach dem langen Tag in der stickigen Halle und einer Siegerehrung, bei der wir für unseren 5. Platz (von 10) ein rosafarbenes Päckchen mit einer Balltasche und dinobewohnten Ü-Eiern abstaubten, waren wir schließlich ganz froh, wieder das Tageslicht zu erblicken. Bei ein paar Bier und einem leckeren Essen genossen wir die Abendsonne in der Blauen Blume – nur getrübt durch den Aufzug der großen Rauchwolke von der brennenden Lagerhalle auf der Veddel.

© SC Hamburg Mitte
© SC Hamburg Mitte

Die Platzierungen:

1. „Astrein“ mit Carlos
2. „Affentennis“ Sportspass mit Nicole
3. „Süper Seks“ vom Rellinger TV
4. „Sumpf und Chaos“ St.Pauli Turnverein
5. „Nina und die 7 Zwerge“ Altona 93
6. „Die Volley Tigers“ SC Wentorf
7. „Fliegende Pinguine“ SC HM
8. „Monsterblock ’16“ Freunde von Ali
9. „Wish you what“ SC Wentorf
10. „Schlechtschmetterfront“ TSV Buchholz 08

Hansepokal, Spieltag 2: Eine neue Hoffnung

Um viertel nach drei war das Match um den Einzug in die Zwischenrunde des Hansepokals beendet. Der entscheidende Ball fiel nach dem Motto „Nimm du ihn, ich hab ihn sicher“ auf den Boden – aber nicht bei den Vencis, sondern bei unserem Endspielgegner aus Ahrensburg. Somit gelang es uns im 14. Anlauf erstmals, im Hansepokal eine Runde weiter zu kommen!

Begonnen hatte der Spieltag mit einem Match gegen alte Mixed-Runden-Bekannte aus Neugraben-Fischbek. Wir gaben uns keine Blöße und machten in zwei Sätzen den Sack zu. Im folgenden Spiel wurde unser Gegner für das Halbfinale ermittelt. Hier setzten sich die Ahrensburger gegen den Volleyzoo aus Rissen durch, der uns im nächsten Spiel auf dem Feld gegenüberstand.

Dieses Mal benötigten wir drei Sätze, um als Sieger den Platz zu verlassen und mussten außerdem unseren Joker einsetzen. Wie zu erwarten war, setzte sich im folgenden Spiel das Team aus Schleswig-Holstein gegen die Mannschaft aus Hamburgs Süden durch.

Im Endspiel starteten wir mit einem Satzverlust. Für die beiden folgenden Sätze gab es einige taktische Änderungen. So wurde die Steller-Position neu besetzt, was mit einem knappen Sieg für die Vencis belohnt werden sollte.

Wir bedanken uns bei unseren Fans Claudia und Reza! Der Kader bestand dieses Mal aus Ute, Katrin, Henrike (Debüt), Claus, Falk, Eric, Momme, Micha und unserem Joker Jonas. Anschließend wurde der Sieg noch beim Italiener am Spritzenplatz mit Pasta und Pizza gebührend gefeiert.

Die Hansepokal-Zwischenrunde findet am 29. Mai statt. Der Austragungsort steht noch nicht fest.

Sportlerehrung: AFC-Herren sind Mannschaft des Jahres

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Auf dem Treppchen: Die AFC-Herren im Altonaer Rathaus

Was für eine gelungene Überraschung! Mit einem großen Pokal, roten Rosen und vielen freundlichen Worten wurden die Volleyball-Männer von Altona 93 am vergangenen Freitag im Altonaer Rathaus als Mannschaft des Jahres 2015 im Bezirk Altona ausgezeichnet. Damit war nach dem Abstieg aus der Verbandsliga Ende Februar nicht unbedingt zu rechnen.

Aber die Vorstandmitglieder der Interessengemeinschaft der Sportvereine im Hamburger Westen sowie die Sportredaktion des Elbe Wochenblattes nominierten unsere Volleyball-Männer trotzdem. Sie würdigten mit dieser Auszeichnung die jahrelange, erstklassige Trainingsarbeit sowie die Erfolge in der Volleyball-Abteilung. Schließlich gelangen den Volleyballern von Altona 93 in jüngster Vergangenheit vier Aufstiege in fünf Jahren. „Eine wirklich beachtliche Leistung“, fand auch NDR 2-Moderator Holger Ponik, der mit lockeren Sprüchen die etwa zweistündige Ehrungsveranstaltung im Kollegiensaal des Altonaer Rathauses moderierte.

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Nach dem offiziellen Teil des Abends, an dem unter anderem auch Kanuten, Fußball-Mädchen, Hockey-Damen und Boxer aus Altona mit einer Auszeichnung bedacht wurden, feierten die Altona-Männer zusammen mit ihrem Anhang erst standesgemäß auf dem Rathaus-Balkon, später noch im Kick & Company und natürlich beim Stamm-Griechen und Sponsor Jani in der Taverna Nostalgia bei Sotiris, wo der große Siegerpokal seit Freitagabend einen Ehrenplatz hat. Kurzum: Es war ein wirklich gelungener Abend, der bei allen Spielern die Lust auf die anstehende Landesliga-Saison geweckt hat, in der möglichst der direkte Wiederaufstieg in die höchste Liga Hamburgs gelingen soll.

Mit Sponsor Jani (2. v.l.) vor der Taverna Nostalgia bei Sotiris

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14 Tage geteilt durch 2 Wochen = 50%

Der letzte Hamburger Sonntag stand ganz im Zeichen des Sports. In der schönsten Stadt der Welt fand nicht nur der Marathon, sondern auch der Hansepokal im Mixed-Bereich statt. Das einzige verbliebene Mixedteam von Altona 93, Venceremos, ging dieses Jahr wieder an den Start und hatte quasi einen Heimspieltag. Gepritscht und gebaggert wurde nicht in der Rothestraße, aber ebenfalls in Altona, in der Thadenstraße.

Angesetzt war ein Spieltag mit vier Mannschaften. Durch das Nichterscheinen eines Teams verkürzte sich der Spieltag aber von fünf auf drei Spiele. Bedingt durch den Spielmodus im Hansepokal – das Regelwerk schreibt drei weibliche Mitspielerinnen vor und unsere tapfere Julia ist derzeit an den Schreibtisch gefesselt – verstärkte uns erstmals Katrin. Ebenfalls Premiere feierte Jonas auf der Trainerbank. Claudia, der treueste Fan, fand ebenfalls den Weg in die Halle.

Im ersten Spiel ging es gegen „No Sports“ vom ATSV. Trotz der frühen Uhrzeit fanden wir gut ins Spiel. Wir produzierten wenig eigene Fehler, standen gut in der Annahme und machten im Angriff unsere Points. So gelang uns ein souveräner Zweisatzsieg und selbst unserem Coach fielen zum Spiel nur folgende Worte ein: Macht einfach weiter so!

Im zweiten Spiel ging es gegen die „Volley-Füchse“. Dem Team aus Barmbek-Uhlenhorst hatten wir leider nicht genug entgegenzusetzen. Wobei man erwähnen muss, dass die Männer der gegnerischen Mannschaft alle etwa einen Kopf größer waren als wir und ohne große Schwierigkeit über unseren Block schmetterten. Der erste Satz ging mit 25:10 verloren. Immerhin gelang uns im zweiten Satz eine Steigerung um 50% was die Anzahl unserer Punkte betraf.

Anschließend gab es bei Pizza, Pasta und Burger noch Diskussionen darüber, wann der nächste Spieltag stattfindet. Die Mehrheit war der Meinung in zwei Wochen. Claus jedoch bestand darauf, er sei in 14 Tagen angesetzt.

Nochmals dankeschön an alle, die in der Halle waren – sei es aktiv auf dem Spielfeld, auf der Trainerbank oder im Fanblock!